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Die Google Bombe

Unter einer Google-Bombe versteht man die gezielte Manipulation der Google-Suchergebnisse für eine bestimmte Website. Dies wird durch massive Verlinkung mit einem vereinbarten Linktext (Ankertext) erreicht. Google-Bomben werden oft von Online-Community eingesetzt um bestimmte Personen oder Gruppierungen mit beleidigenden Begriffen in Verbindung zu bringen.

Hierbei gibt es in der Historie des Internets verschiedene witzige Geschichten.

Die erste Google Bombe wurde 1999 publik. Mit dem Suchbegriff „more evil than satan himself“ wurde auf die Microsoft-Website verwiesen. Richtig populär wurde die Google Bombe im Jahre 2003, als mit dem Suchwort "miserable failure" (jämmerliches Versagen) auf die Website des damaligen Präsidenten George W. Bush verwiesen wurde. Google hat diesbezüglich aber mittlerweile den Algorithmus abgeändert und so das gezielte Absprechen von Bloggern, Communitys usw. sinnlos gemacht (siehe Bild).


Foto: Danny Sullivan

Hier eine Liste witziger Google-Bomben, entnommen aus der Wikipedia.

  • „talentless hack“ – eine der ersten bekannten Google-Bomben
  • „Völlige Inkompetenz“ – Karl-Heinz Grasser
  • „miserable failure“ – George W. Bush
  • „creator of the universe“ – Church of the Flying Spaghetti Monster
  • „Experiment Kohlkopf“ – Angela Merkel
  • „Jämmerlicher Waschlappen“ – Christoph Blocher
  • „Propagandaminister“ – Christoph Mörgeli, Schweizer Politiker
  • „french military victories“ – gegen Frankreich im Irakkrieg 2003
  • „more evil than satan himself" – Microsoft
  • „crappy software“ – Microsoft
  • „Pobereit“ – Wikipedia-Eintrag Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin
  • „dangerous cult“ – Scientology
  • „kutas“ („Schwanz“) – Lech Kaczyński, polnischer Staatspräsident
  • „Verräter Partei“ – SPD
  • „worst failure ever“ - Barack Obama, Präsident der USA
  • „trou du cul du web“ - (Arschloch im Web) Nicolas Sarkozy, Präsident Frankreichs